Breitbandversorgung: Alternativen zum eingeschlagenen Kurs sollen nicht ausgeschlossen werden
Noch keine Entscheidung fürs schnelle Internet in Lindenfels
Lindenfels. Schnelles Internet ja, aber bitte keine überhasteten Entscheidungen. Das ist der Tenor eines SPD-Antrags zur Breitbandversorgung der Stadt Lindenfels, der Anlass zur Diskussion in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses bot.
Vor dem Hintergrund, dass das von der Wirtschaftsförderung Bergstraße vorgestellte Modell (wir berichteten) nach Einschätzung der SPD „sehr teuer“ sei, wurde der Magistrat gebeten, Alternativen zu prüfen. Zur Sprache kamen ein Anschluss an das Angebot der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) im Nachbarlandkreis oder die Anbindung ans Glasfasernetz von Lautertal, das derzeit durch das Gruppen-Gas- und Elektrizitätswerk Bergstraße (GGEW) realisiert wird.
Diese beiden konkreten Alternativen hatte vor allem Jürgen Erhardt (Grüne) ins Spiel gebracht, der durchaus offen ließ, sich am Ende doch für das Modellprojekt der Wirtschaftsförderung zu entscheiden.
Noch keine Entscheidung fürs schnelle Internet in Lindenfels

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