Schwimmbad

Schwimmbad: Überschüsse zurücklegen

Stadtverordnetenversammlung: Antrag der Grünen

Einen „Antrag für den Erhalt des Schwimmbades“ werden die Lindenfelser Grünen bei der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Donnerstag, 3. November, einbringen.

„Wir wollen ganz konkret die nächsten Schritte für den Erhalt unseres Schwimmbades vorschlagen“, so Jochen Ruoff, Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament. In ihrem Antrag fordern die Grünen, dass künftige Überschüsse im Haushalt der Stadt zweckgebunden für eine Generalsanierung zurückgelegt werden.

Derzeit seien mindestens 1,5 Millionen Euro für die Sanierung notwendig, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei. Das Anspardarlehen, bei dem die Stadt über viele Jahre 300 000 Euro zurückgelegt hatte, sei in diesem Jahr dem allgemeinen Haushalt zugeflossen, weil die restlichen Mittel derzeit nicht aufgebracht werden könnten. Deshalb müsse neu überlegt werden, wie in den nächsten Jahren das Schwimmbad zukunftsfähig erhalten werden kann.
„Wir hatten gemeinsam in Wiesbaden bei den Schutzschirmverhandlungen für den Weiterbetrieb des Schwimmbades gekämpft. Das war nicht leicht. Wer A sagt, muss auch B sagen“, so Ruoff weiter.

Derzeit sei jedoch keine akute Gefahr im Verzug. Das Gesundheitsamt habe bis auf wenige Punkte keine Beanstandungen an der Wasserqualität und die jährlichen Reparaturkosten seien noch erträglich. „Es ist wie bei einem Fahrzeug: Es ist zwar in die Jahre gekommen, den Besitzern aber ans Herz gewachsen, bekommt noch jedes Mal die TÜV-Plakette, aber bald muss es runderneuert werden“, schreiben die Grünen in ihrer Pressemitteilung.

Einen weiteren Baustein sehen die Lindenfelser Grünen in der „Zukunftswerkstatt Schwimmbad“, die bereits im Stadtparlament beschlossen wurde. Auch diese Initiative sei ursprünglich von der Grünen-Fraktion ausgegangen.

Bisher habe der Magistrat die Aufgabe gehabt, die Werkstatt durchzuführen. Bei der nächsten Sitzung des Stadtparlaments soll der Auftrag zur Umsetzung auf den Ausschuss für Stadtentwicklung und Kultur übertragen werden.

„Damit haben Lindenfelser Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Ideen für ihr Schwimmbad einzubringen und zu diskutieren,“ so Ruoff abschließend.

 

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